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Rohr- und Profilbiegemaschinen

Rohr- und Profilbiegemaschinen bringen Rohre, Vierkant, Flach- und Profilstahl in Radien und Bögen – für Geländer, Handläufe, Rahmen, Wendeln und Sonderteile im Metallbau.

Es gibt zwei grundsätzlich verschiedene Bauarten, und die Wahl entscheidet über das Ergebnis. Walzenbiegemaschinen führen das Material durch drei Walzen und erzeugen große, gleichmäßige Radien; sie sind flexibel und brauchen kein teures Werkzeug je Durchmesser. Dornbiegemaschinen ziehen das Rohr um eine Matrize und schaffen enge Radien, ohne dass die Wandung einfällt – dafür wird für jeden Durchmesser ein eigenes Werkzeug gebraucht.

Die Faustregel: Je enger der Radius im Verhältnis zum Rohrdurchmesser, desto eher führt kein Weg an der Dornbiegemaschine vorbei.

7 Maschinen gefunden

Bei Biegetechnik sagt ein Musterteil mehr als jedes Datenblatt. Wie sich ein Rohr verhält, hängt an Werkstoff, Wandstärke und Schweißnaht – zwei Rohre mit gleichen Maßen können sich unterschiedlich verhalten.

Bringen Sie deshalb ein Stück Ihres Materials mit in unsere Ausstellung in Hohenbrunn. Wir biegen es auf der Maschine, die infrage kommt, und Sie sehen das Ergebnis, bevor Sie sich entscheiden.

Für das Runden von Blechen statt Profilen sind Rundbiegemaschinen die richtige Kategorie.

Häufige Fragen

Warum fällt mein Rohr beim Biegen ein?
Weil die Wandung an der Innenseite gestaucht und außen gestreckt wird. Je enger der Radius und je dünner die Wand, desto eher knickt das Rohr ein oder wirft Falten. Abhilfe schafft ein Innendorn, der das Rohr während des Biegens stützt – oder ein größerer Radius, wenn die Konstruktion das zulässt.
Brauche ich für jeden Rohrdurchmesser ein eigenes Werkzeug?
Bei Dornbiegemaschinen ja, dort gehören Biegematrize und Gegenhalter zum jeweiligen Durchmesser. Bei Walzenbiegemaschinen nicht: Dieselben Walzen bearbeiten unterschiedliche Querschnitte, was sie für wechselnde Aufträge deutlich wirtschaftlicher macht.
Lässt sich lackiertes oder verzinktes Material biegen?
Ja, mit den passenden Rollen und etwas Vorsicht bei der Anpresskraft. Bei empfindlichen Oberflächen empfehlen wir einen Probelauf mit Ihrem Material – so sehen Sie vorher, ob Abdrücke bleiben.