Abkantpressen
Die Abkantpresse biegt Blech mit einem Ober- und einem Unterwerkzeug – anders als die Schwenkbiegemaschine, die das Blech um eine Wange schwenkt. Der Unterschied entscheidet über den Einsatzbereich: Die Presse schafft dickeres Material und engere Radien, braucht dafür aber für jedes Profil das passende Werkzeug.
Drei Angaben bestimmen, was möglich ist: Presskraft in Tonnen, Arbeitslänge und die Anzahl der gesteuerten Achsen. Die Presskraft muss zu Blechstärke und Radius passen – als Anhaltspunkt braucht ein Meter Baustahl von 3 mm Stärke rund 30 Tonnen, Edelstahl deutlich mehr.
Die Achsen betreffen den Hinteranschlag. Zwei genügen für einfache Kanten; wer schräge oder abgesetzte Teile fertigt, spart mit vier oder mehr Achsen jede Menge Einrichtzeit.
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Die Werkzeuge sind bei der Abkantpresse ein eigener Kostenblock, der beim Vergleich gern übersehen wird. Prüfen Sie beim Gebrauchtkauf, welche Werkzeuge dabei sind und ob sie zu Ihren Teilen passen – ein günstiger Maschinenpreis relativiert sich schnell, wenn der Werkzeugsatz fehlt.
Für dünnes Blech und viele wechselnde Profile ist die Schwenkbiegemaschine meist die wirtschaftlichere Wahl, weil kein Werkzeugwechsel anfällt. Umgekehrt kommt bei dickem Material und engen Radien nur die Presse in Frage.
Welche Bauart zu Ihren Teilen passt, klären wir am besten anhand einer Zeichnung oder eines Musterteils.
Häufige Fragen
- Welche Blechstärke biegt eine Abkantpresse?
- Das hängt von Presskraft und Werkzeug ab – von dünnem Blech bis mehrere Millimeter Stahl. Die genaue maximale Blechstärke jeder Maschine finden Sie in den technischen Daten.
- Was kostet eine gebrauchte Abkantpresse?
- Der Preis richtet sich nach Presskraft, Arbeitslänge, Baujahr und Steuerung (mechanisch, hydraulisch oder CNC). Fragen Sie unser aktuelles Angebot unverbindlich an.
- Wird die Maschine geliefert und aufgestellt?
- Ja, mit eigenem LKW liefern wir, stellen die Abkantpresse auf und weisen Ihr Team direkt an der Maschine ein.





